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Praxistipps

Eine Gedenkveranstaltung organisieren

Wir freuen uns, dass Sie eine Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag organisieren. Die Vorschläge, die wir Ihnen in dieser Handreichung unterbreiten, skizzieren grob einen von vielen möglichen Abläufen – Gedenken und Trauern ist vielfältig und kann vielfältig gestaltet werden. Der hier vorgeschlagene Ablauf ist als Vorschlag zu verstehen, Sie als Veranstalter werden ihn an die Anforderungen und Gegebenheiten vor Ort anpassen.

 

Ablauf einer Gedenkveranstaltung:

- Begrüßung der Anwesenden
- Einstimmung: Gedicht, literarischer Text, Zitat aus Feldpost oder Tagebuch
- Musikstück
- Verlesen des Totengedenkens
- Nennung der Namen einzelner Kriegstoter aus der jeweiligen Ortschaft
- Gedenkrede
- Gebet
- Kranzniederlegung
- Schweigeminute
- Gesang oder Musikstück (z. B. National- und/oder Europahymne, Der gute Kamerad)
- Dank an Unterstützer
- Verabschiedung

 

Empfehlungen zu Covid-19

Sie planen eine Veranstaltung im Rahmen oder im Vorfeld des Volkstrauertages? Der Volksbund gibt folgende allgemeine Empfehlungen dafür. Vor Ort ist zu entscheiden, ob sie im Rahmen der Auflagen erlaubt und umsetzbar sind:

  • Veranstaltungen unter freiem Himmel unter Einhaltung des Mindestabstands vor, während und nach der Veranstaltung (ggf. Sitz-/Stehplätze bzw. Laufwege für Gäste markieren)
  • Erstellung eines Hygienekonzepts mit einem Verantwortlichen (Kontaktdaten angeben) sowie ggf. weiteren Mitarbeitern, die während der Veranstaltung auf die Einhaltung der Regeln achten
  • Adress- und Kontaktdaten-Erfassung aller Teilnehmenden zur Nachverfolgung unter Berücksichtigung der örtlichen Auflagen und des Datenschutzes (Aufbewahrung i.d.R. vier Wochen), auch in digitaler Form möglich
  • Kommunikation der Regeln und der Möglichkeit von ggf. auch kurzfristigen Änderungen bis hin zur Absage an die Gäste (bereits mit der Einladung sowie mit Aushängen am Veranstaltungsort sowie ggf. mit Ansagen während der Veranstaltung)
  • einen verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz für die Teilnehmenden, nur Mitwirkende im Rahmen ihrer Programmbeiträge und bei ausreichendem Abstand sind hiervon ausgenommen. Ein Masken-Vorrat sollte bereitgehalten werden.
  • Anpassung des Veranstaltungsformats und der Programmgestaltung (ggf. kürzeres Programm bzw. Angebote für weniger Teilnehmer, z.B. Gedenkspaziergänge, Kreis-Anordnung der Gäste, Verzicht auf Gesang durchs Publikum). Vorbereitung einer kleineren bzw. rein symbolischen Zeremonie für den möglicherweise auch sehr kurzfristigen Fall einer Absage.
  • ggf. Ablage der Gedenkkränze im Vorfeld, oder: Kleinere Kränze werden durch einzelnen Kranzträger niedergelegt, bei beengten Räumlichkeiten sollten die Kranzspender nicht an die Kränze treten, sondern nur verlesen werden
  • Alternatives Gedenken am und um diesen Gedenktag herum - sowohl an den klassischen Gedenkorten (Kriegsgräberstätten/Friedhöfe; Krieger-Denkmäler) als auch bewusst an anderen Orten des öffentlichen Lebens (Zentren, Fußgängerzonen, Schulen und Rathäuser usw.): z.B. Gedenktafeln mit biographischen Informationen und Portraitbildern von Kriegstoten (Stichwort: interaktive Bildungsprojekte im Vorfeld).
  • Öffentlichkeitsarbeit: Umso wichtiger wird bei weniger Teilnehmenden vor Ort die mediale Berichterstattung, z.B. durch Gastbeiträge in den Regionalmedien, kurze Nachberichte mit Fokus auf persönlichen Geschichten und Biographien, gute Bild- und Filmaufnahmen (inkl. Klärung der öffentlichen Verwendung/Quellenangabe) - schöne Berichte und Bilder bitte mit kurzen Hintergrundinformationen an presse@volksbund.de senden. Der Volksbund veröffentlicht im Nachgang immer auch Berichte zu regionalen aber auch internationalen Gedenkveranstaltungen im Ausland.

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